shoyaoan Shôyô-an
Japanischer Teeweg der Ueda Sôko Tradition
18.02.2012 - Okashi-Kurs (Japanische Süßigkeiten)
Beim Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima e.V. gibt es am Samstag, 18.02.2012, 15.00 Uhr einen Okashi-Kurs:
„Japanische Süßigkeiten“ Ein Kurs zum Zuschauen - Mitmachen – und Genießen!

Kursgebühr:
15,- € für Mitglieder (des DJF Hannover-Hiroshima), 20,- € für Nichtmitglieder. Leitung: Hiroyo Nakamoto (Teemeisterin der Ueda Sôko Schule)
Ort: Geschäftsstelle des DJF Hannover-Hiroshima, Herrenhäuser Straße 54 b, 30419 Hannover

Anmeldung erbeten und erforderlich bis zum 15.02.2011 an:
freundschaftskreis@hannover-hiroshima.de oder
telefonisch: (0511) 763 62 95 (AB) oder Fax: (0511) 763 66 42  
 
Gedanken zum Bukecha
Ueda Sôkei, Großmeister der Ueda Sôko Ryû, zur Entstehung des „Bukecha“, des Teewegs der Samurai. Auszüge aus einem NHK-Radio-Vortrag vom 26. Februar 2011. Zum Blog des Vereins Ueda Sôko e.V.
 
Neue Übersetzung des Bi-yan-lu / Hekiganroku in Vorbereitung
Cha zen ichimi, „Tee(weg) und Zen sind ein einziger Geschmack!“ – für Anhänger dieses 400 Jahre alten Wahrspruchs hier eine nicht uninteressante Information: Nach der Shôyôroku-Ausgabe von 2008, einer Übersetzung aus dem Chinesischen samt ausführlichen Erläuterungen der einzelnen Kôan, ist derzeit eine gleichartige Ausgabe des Hekiganroku oder Bi-yan-lu, der „Aufzeichnungen vor Smaragdener Felswand“ in Arbeit.

Erstmals werden sämtliche 100 Kôan direkt aus dem Chinesischen ins Deutsche übersetzt; erstmals werden auch die neuen und neuesten Forschungsergebnisse zur Geschichte des chinesischen Chan- oder Zen-Buddhismus mit eingearbeitet, und erstmals wird als Textgrundlage die kritische Bi-yan-lu-Ausgabe von Itô Yuten benutzt, die der verloren gegangenen Original-Version der „Aufzeichnungen vor Smaragdener Felswand“ am nächsten kommt, näher jedenfalls als alle bisherigen Übersetzungen von Wilhelm Gundert, Thomas Cleary und Yamada Kôun und anderen.

Dass der Rückgriff auf das chinesische Original sowie die gründliche Analyse der einzelnen Texte bei vielen Kôan zu ganz neuen Deutungen führt, davon mag das Kôan 51 Bi-yan-lu beispielhaft Zeugnis ablegen.  

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