Blog & News


Teeweg-Seminare in Berlin

Der Verein Ueda Sôko e.V. lädt regelmäßig zu Teeweg-Seminaren in Berlin ein.

 

Die nächsten Teeweg-Seminare finden statt am:
18. / 19. November 2017
09. / 10. Dezember 2017
jeweils von 11.00 - ca. 17.00 Uhr

 

Ort: Haus Perls, Hermannstraße 14, Berlin-Zehlendorf

 

Diese Seminare werden zusätzlich zum regulären Unterricht angeboten. Teeschüler der Ueda Sôko Ryû üben dabei, je nach Kenntnisstand, unterschiedliche Zeremonien. Teilnehmer, die den Teeweg erstmals kennenlernen möchten, sind herzlich willkommen und werden in die Rolle des Teegastes eingeführt. Wer selbst den Teeweg erlernen möchte, findet in Berlin und Hannover Möglichkeiten zur Teilnahme an wöchentlich stattfindendem Unterricht.

 

Kosten: 25,- € an einem Tag, 40,- € an beiden Tagen (Mitglieder erhalten eine Ermäßigung auf die Seminargebühr)

 

Information und Anmeldung unter: info@ueda-souko.de

GONE FISHIN` oder wie man sein Japanisch verbessert

Was hat das Erlernen der japanischen Sprache mit Angeln zu tun? Um ehrlich zu sein – nichts! GONE FISHIN` ist vielmehr der Titel eines Buches, das mir in den letzten Tagen zufällig in die Hände gefallen ist und über das ich hier gerne kurz schreiben möchte. Aber um es gleich vorweg zu sagen: wer jetzt sofort nach dem Buch suchen möchte, sollte wissen, dass der Titel nach der ersten Auflage abgeändert wurde in: „Making Sense of Japanese - What the Textbooks Don’t Tell You“, geschrieben von Jay Rubin, der bis 2008 Professor für japanische Literatur an der Harvard University in Cambridge war und zugleich neben Alfred Birnbaum einer der Übersetzer für Haruki Murakamis Werke ins Englische.

mehr lesen

Chasen von Tango Tanimura

Ein guter Chasen ist der halbe Tee! Das gilt besonders für Koicha-Chasen, also für Teebesen, die man für die Zubereitung des dicken Tees verwendet. Die einzelnen Bambusstreben sind bei diesen Chasen stabiler, um den dicken Teebrei richtig "kneten" zu können. Bei Koto Tea in Kyôto bekommt man qualitativ hochwertige Koicha-Chasen des Handwerksmeisters Tango Tanimura.

In der Ueda Schule wird eine ganz bestimme Form der Chasen für den dicken Tee  benutzt, die Tango Tanimura auf Anfrage extra hergestellt.


Studienaufenthalt in Hiroshima

Teegarten der Ueda Sôko Schule in Hiroshima
Teegarten der Ueda Sôko Schule in Hiroshima

1999 und 2000 haben wir die ersten längeren Übungsaufenthalte  in der  Ueda Sôko Teeschule in Hiroshima verbracht. Nach einer längeren Pause folgten weitere Studienaufenthalte: 2007, 2008, 2011, 2013 und 2015, bei denen wir auch einige unserer Schüler in der Teeschule eingeführt haben.

 

Wir freuen uns ganz besonders, dass unser nächster Studienaufenthalt, an dem auch wieder Teeschüler teilnehmen werden, von der Stadt Hannover im Rahmen der Städtepartnerschaft gefördert wird.


Ritus, Ritual, Zeremonie: Ausstellung im Keramik-Museum Berlin

Die Ausstellung ist für weitere 6 Monate bis Februar 2018 verlängert worden.

Download
Das Rahmenprogramm umfasst u.a. Teezeremonien, Vorträge und Workshops
Rahmenprogramm_Ausstellung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 73.9 KB
Download
Pressemitteilung zur Ausstellung
Pressemitteilung Ausstellung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 157.1 KB

Die Teilnahme an Teezeremonien und Workshops ist kostenpflichtig (15,- Euro) und nur mit Voranmeldung möglich: info@keramik-museum-Berlin.de

Vorträge: 4,- Euro (inklusive  Ausstellungen)


mehr lesen

Nunmehr erschienen: Zen - vom Kopf auf die Füße gestellt

Dieses Buch vereint gleich zwei Klassiker des Zen: die Lehre des HUANG-BO und das MUMONKAN. Ersterer hat das Glück gehabt, in Pei-xiu, dem Angehörigen der höchsten Bildungs- und Beamtenelite, einem Fürsprecher begegnet zu sein, der die Lehren Huang-bos bereits sieben Jahre nach dessen Tod an die Öffentlichkeit gebracht hat, gestützt auf eigene Aufzeichnungen und ergänzt durch die Aufzeichnungen langjähriger Mönchsschüler des gemeinsamen Lehrers. Damit stellt die Huang-bo-Ausgabe des Pei-xiu den ältesten Chan-Text dar, der als mehr oder weniger authentisch gelten kann. Dietrich Roloff hat den Text des Pei-xiu in größtmöglicher Nähe zum chinesischen Original neu übersetzt und als Beispiel für das Chan der Tang-Zeit interpretiert.

 

Das MUMONKAN wird hier als der krönende Abschluss der chinesischen Kôan-Literatur der Song-Zeit begriffen. Dietrich Roloff entwirft mit seiner Neu-Übersetzung und seinen Kôan-Erläuterungen eine Sichtweise, die über die sonst gängigen Deutungen weit hinausgeht. Im Vordergrund steht dabei die unüberbietbare Radikalität des sog. Kôan MU. 

 

In einem dritten Teil stellt Dietrich Roloff die Lehre des HUANG-BO und das Chan des MUMONKAN einander gegenüber und versteht den gedanklichen Abstand des Letzteren zur Ersteren als Ausdruck einer Entwicklung, die zwischen diesen beiden Eckpunkten des chinesischen Chan stattgefunden hat. Die Radikalität des Mumonkan führt ihn sodann zu der Frage, wie weit wir Heutigen es uns leisten können, weiterhin an den überlieferten metaphysischen Annahmen des uns vertrauten japanischen Zen festzuhalten, oder ob wir nicht vielmehr, dem Vorbild des chinesischen Chan folgend, in ein gedankliches Neuland vorstoßen müssen, das unserem neuzeitlich-wissenschaftlichen Weltverständnis mehr entspricht als mittelalterliche Glaubenssätze.

mehr lesen

Video der Teezeremonie zum 70. Jahrestag des Atombobenabwurfs über Hiroshima

In den frühen Morgenstunden im August 2015 hat der Großmeister der Ueda Sôko Ryû, Ueda Sôkei, mit drei Ehrengäste, darunter dem Bürgermeister der Satdt Hiroshima, Kazumi Matsui, und dem Architekten Kengo Kuma, vor dem Kenotaph im Friedenspark eine Gedenkzeremonie durchgeführt. Das Podest, auf dem die Teezeremonie stattgefunden hat, ist eigens für diesen Anlass entworfen und gebaut worden: Vier Lichtsäulen verwandeln den offenen Nachthimmel über der Zeremonie in ein imaginäres Teehaus. Die Zeremonie erstreckte sich über anderthalb Stunden, in denen allmählich das Dunkel der Nacht vom Licht des anbrechenden Tages abgelöst wurde.


"Matcha: An Ippodo Story"

Sehr schöner Film über den grünen Pulvertee (Matcha) der japanischen Teeplantage Ippodo, die dafür beim NYC Food Film Festival 2015 einen Preis gewonnen haben.

 

Neben Koyamaen, einer ebenfalls sehr traditionsreichen Plantage, benutzen wir auch häufig Ippodo-Matcha, besonders für den dicken Tee "Koicha".