Rückblicke


Teeweg-Seminar 2017

Leider konnten wir in diesem Jahr unseren gewohnten Seminarort Hokuozan Sôgenji in Asendorf nicht nutzen und mussten kurzfristig absagen. Um das Seminar, zu dem sich immerhin 20 Teilnehmer angemeldet hatten, nicht ganz ausfallen zu lassen, haben wir für die Gruppe derer, die in und um Hannover herum leben, ein Ersatz-Seminar in unserem privaten Teeraum Shôyô-an angeboten.

 

Da wir ja ursprünglich das Wochenende in einem Zen-Kloster verbringen wollten, nahm auch bei diesem kleinen Seminar das Za-zen eine wichtige Stelle ein; es gab Vorträge zur Zen-Malerei (mit einer kleinen praktischen Übung) und zu dem Thema "Tee und Zen". Selbstverständlich haben wir auch ausgiebig Teezeremonien praktiziert und vorweg die Holzkohle-Zeremonie (sumi-demae) geübt.

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Tee und Zen in Asendorf 2016

Zum dritten Mal haben wir – diesmal angereist aus Görlitz, Dresden, Berlin, Hannover und Bochum – uns für ein Wochenende im Zen-Kloster Hokuozan Sôgenji versammelt und Teezeremonie mit reichlich Zazen garniert. Besonders erwähnenswert: 16 „Lehrlinge“ und ein Okashi-Kurs (zum besseren Verständnis: Okashi heißen die Süßigkeiten, die zum Tee gereicht werden). Auf dem Programm standen „Ukishima“, „Ichigo Daifuku“ und „Nerikiri“. Anfangs hielten sich die künftigen Okashi-Konditoren noch zurück, doch schließlich haben alle mit zugegriffen. Und beim Verzehr der frischen Köstlichkeiten wollte keiner mehr hintenan stehen!

 

Natürlich kam auch die Teezeremonie nicht zu kurz: Bei einem Wechsel von Koicha- und Usucha-Zubereitung („Teebrei“ und schaumig geschlagenem „dünnem Tee“) haben auch Neulinge ihre Scheu überwunden und obendrein den Wohlgeschmack vor allem des „dicken Tees“ zu genießen gelernt.

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"Ökumenisches" Teeseminar in Berlin 2016

Das hat es in Deutschland bisher wohl noch nicht gegeben: eine mehrtägige Teeveranstaltung an der drei Teeschulen gemeinsam mitgewirkt haben! Allem vorausgegangen ist die gemeinsame Nutzung des Teeraums Bôki im Museum für Asiatische Kunst in Berlin durch die Vereine Urasenke Teeweg-Verein Berlin e.V. sowie Ueda Sôko e.V., bei der die Mitglieder hin und wieder auch Gelegenheit haben, den jeweils anderen Teestil kennenzulernen. So entstand die Idee, zu einem gemeinsamen Seminar, zu dem auch eine dritte Teeschule eingeladen werden sollte. Es freut uns sehr, dass wir Herrn Yudo Ikushima, Zen-Oberpriester des Raikyuji-Tempel in Takahashi und Teemeister der Kobori Enshû Schule für diese Veranstaltung gewinnen konnten. Zusammen mit  der Teemeisterin Rie Miyahara sowie der Töpferin Mari Zenimoto ist die Gruppe extra aus Japan angereist.

 

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Japan-Tag in Brügge 2016

Endlich ergab sich ein hinreichender Anlass, die alte Stadt Brügge (Belgien) zu besuchen: Sieben Mitglieder der Ueda Sôko Schule aus dem japanischen Städtchen Ibara sind zum Brügge Japan Day 2016 (24 – 26. Juni) angereist, um in der „Stadsschouwburg“ (Stadttheater) den Bukecha, den Tee der Samurai, vorzuführen. Gerne haben wir bei diesem Ereignis mitgeholfen.

 

Am 25. Juni gab es fünf öffentliche Teezeremonien mit bis zu 18 Gästen in einem wunderschönen Foyer-Raum mit eleganter Stuckdecke. Da die überwiegend flämisch sprechenden Besucher kein Japanisch sprachen und die Japaner kein Flämisch, haben wir dafür gesorgt, dass eine Verständigung in völkerverbindendem Englisch zustande kam. Auch bei den Teevorführungen haben wir ausgeholfen und bei zweien der fünf Zeremonien als Gastgeber gewirkt.

 

Am 26. Juni hat die japanische Gruppe schließlich mitten auf der Theaterbühne eine gelungene Demonstration des Ueda Sôko-Stils dargeboten.

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Teeseminar 2015

Zen und Tee – Tee und Zen:

eine wechselseitige Annäherung

 

Ein Teeweg-Seminar vom 24. – 26. Juli 2015 im Rinzai-Zen-Kloster Hokuozan Sôgenji: Ein Raum von Sonne und Wind durchflutet, auf weitflächig ausgelegten Tatami-Matten ein freistehender Fûro, von keinem Elektrokabel an die nächste Steckdose gefesselt, und doch steigt der Dampf siedenden Wassers aus dem gusseisernen Wasserkessel auf: ein kunstvoll vorbereitetes Holzkohlenfeuer wartet auf die Teegäste, denen nach einem formellen Essen im Stil der Rinzai-Klöster (als Ersatz für das obligate Kaiseki) in zeremonieller Zubereitung zunächst eine Schale Koicha (dicker Tee) sowie schaumig geschlagener Usucha (dünner Tee) geboten werden soll.

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Teeseminar 2014

Bei dem Seminar "Teezeremonie und Zen" vom 01. - 03. August 2014 im Zen-Kloster Hokuozan Sôgenji waren wir insgesamt 14 Teilnehmer. Der Tag begann mit Sutrenrezitation, za-zen und kinhin (Meditation im Gehen), gefolgt vom Frühstück im ritualisierten Stil des Rinzai-Zen. Obwohl das kaiseki (formelle Essen während einer Teezusammenkunft) eigenen Regeln folgt, hat es doch seinen Ursprung in eben den Essens-Ritualen der Rinzai-Klöster.


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